
Denken wir bei grüner Energie nicht gelegentlich an Strom oder Wärme, die mehr kosten – der Luxustarif für Besserverdienende sozusagen? Halt – stopp…! Das ist fast schon Vergangenheit. Zwar gibt es Stromanbieter, die bevorzugt Energie von alternativen Erzeugern aufkaufen, wie etwa von Wind- oder Solarparkbetreibern. Diese Öko-Plus-Qualität lässt man sich berechtigterweise auch mit einem Aufpreis im Tarif seitens des Verbrau-chers extra bezahlen. Ansonsten wird aber ökologisch gewonnener Strom ins allgemeine Stromnetz eingespeist. Wie einen riesigen Eintopf an Stromerzeugung aus Atomkraft, fossilen Brennstoffen und erneuerbaren Energien kann man sich das vorstellen.
Die gesetzlich garantierte Einspeisung des Öko-Anteils in diesen Elektro-Mix wird in einer Umlage für alle als Kilowattstunden-Aufpreis von den großen Netzanbietern in Rechnung gestellt. Im Jahr 2008 – noch nicht so lange her - waren es zum Beispiel 1,1 Cent pro Kw/ h. Wer den generellen Sinn der energiepolitischen Zielsetzungen persönlich bezweifelt, mag über diese etwas höhere Rechnung für alle Stromabnehmer klagen. Aber immerhin ist „grüne Energie“ ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor geworden. Beispielsweise hat eine Studie zur Solarenergie für 2010 ergeben, dass international 14,2 Gigawatt zusätzlich zu bestehenden Kapazitäten ans Netz gehen werden. Dies entspricht einem Plus an vergleichbarer Leistung von immerhin zwei kompletten Atomkraftanlagen. Die Solarindustrie in Deutschland umfasst überdies eine Reihe weltweit produzierender Modulhersteller, und im Windkraftbereich ist Deutschland bislang gar unangefochtener Export-Weltmeister
Der momentane Boom sogenannter grüner Energie bildet vor allem auch ein günstiges Investitionsklima, das gerade in dem gegenwärtigen weltwirtschaftlich eher labilen Zyklus zusätzlich Anziehungskraft für den Anleger gewinnt. Mehr noch: Nicht eben wenige sehen in besagter grüner Energie so etwas wie einen sicheren Hafen, der sich ansteuern lässt. Wie sie ihn am besten nutzen, erklären Ihnen gern unsere Mitarbeiter.